Heinrich Schütz Musikfest 2026 – „Spurensuche. Anstoß und Aufbruch" - Unter KollegenAlte Musik

am im Fürstenhaus in Weißenfels. Tickets ab 14,01 €.

Über das Programm
Spuren V | Werke von Matthias Weckmann, Girolamo Frescobaldi, Johann Jakob Froberger und anderen mit Lyrik aus Deutschland, Frankreich und ItalienDie Tastenmusik des 17. Jahrhunderts war ein europäisches Gespräch, zu dessen beredtsten Protagonisten Matthias Weckmann gehörte. Als Schüler von Heinrich Schütz verkörpert Weckmann jene Verbindung zwischen dem norddeutschen Raum und den großen südeuropäischen Zentren, die das ganze Jahrhundert durchzieht. Frescobaldi, Froberger, Muffat und Couperin umkreisen denselben Kosmos und sind bis heute hochgeschätzte Vertreter einer Tastenkunst, die sich in Variation, Kontrapunkt und affektgeladener Melodik immer neu erfand. Was Schütz für die Vokalmusik seiner Zeit bedeutete, spiegelt sich in den Werken seiner Kollegen im Instrumentalen wider. Benjamin-Joseph Steens, belgisch-französischer Spezialist für historische Tasteninstrumente und Professor am Conservatoire von Straßburg, spielt in diesem Rezital das Hubert-Clavichord des Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels. Dr. Maik Richter, Leiter des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels, liest Texte von Autorinnen und Autoren des 17. Jahrhunderts, die dem europäischen Klangkosmos treffende Worte zur Seite stellen.
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