Gabriel Fauré Requiem - Benefizkonzert für das Palliativnetz FreiburgKlassisches Konzert

Gabriel Fauré Requiem - Benefizkonzert für das Palliativnetz Freiburg

am in der Christuskirche in Freiburg im Breisgau. Tickets ab 22,70 €.

Über das Programm

Cappella Nova Freiburg e.V. führt das Werk in der Fassung für Orgel und Chor unter der Leitung von Katharina Skala auf. Es wirken mit:Natalie Beck, Sopran, Uli Bützer, Bariton, David Kiefer, Orgel„Nach all den Jahren, in denen ich Begräbnisgottesdienste auf der Orgel begleitet habe,kenne ich alles auswendig! Ich wollte etwas anderes schreiben.“So kommentierte Gabriel Fauré, * 12. Mai 1845 in Pamiers in den Pyrenäen, + 4. November1924 in Paris, sein Requiem. Er schrieb das Werk aus eigenem Antrieb, höchstens angestoßendurch den Tod seines Vaters (1885) und seiner Mutter (1887). Am 16. Januar 1888 wurde esanlässlich der Jahresgedächtnisfeier des angesehenen Architekten Joseph-Michel LeSoufaché in der Pariser Kirche St. Madelaine uraufgeführt, an der Fauré damals als Organistund Chorleiter tätig war.… und Fauré schrieb etwas anderes! Er vertont nicht den gesamten Text der damalsgeläufigen Totenmesse. Zuerst vertonte Fauré nur 5 Sätze: „Introït et Kyrie“, „Sanctus“, „PieJesu“, „Agnus Dei“ und „In paradisum“, geschrieben für einen kleinen Chor mitOrgelbegleitung. „Offertoire“ und „Libera me“ fügte er erst 1889 hinzu. Bis 1894 erweiterteFauré die Instrumentierung des Requiems immer weiter, und brachte auf Drängen desVerlegers 1901 das Requiem in Orchesterbesetzung 1901 heraus.Mit den bürgerlichen Revolutionen Ende des 19 Jahrhunderts in Europa veränderte sich auchdie Sicht der Gesellschaft auf die Allmacht der (katholischen) Kirche. Die Angst vor denSchrecken des himmlischen Strafgerichts, vor dem nur die „allein selig machende Kirche“Schutz bieten konnte, verblasst allmählig. Der Himmel hat vor allem die Schrecken desFegefeuers verloren. Entsprechend verzichtet Fauré auf die dramatische Ausgestaltung desHimmlischen Strafgerichts, erwähnt es nur noch fast nebenbei.Es sollte ein sanftmütiges Requiem werden, ein Wiegenlied des Todes. Fauré empfand denTod nicht als schmerzliches Erlebnis, sondern als eine willkommene Befreiung, ein Strebennach dem Jenseits.„Alles, was ich an religiöser Vorstellungskraft besitze, habe ich meinem Requiemmitgegeben, das von Anfang bis Ende von einem sehr menschlichen Gefühl des Glaubensan die ewige Ruhe beherrscht ist." (Fauré)Sein Requiem erklang auch bei seiner eigenen Beerdigung 1924.Ergänzt wird der Konzertabend mit Motetten von Karl Jenkins (*17. 2.1944).

Klassisches Konzert
Datum
01. November 2026 – Sonntag
Spielort
Christuskirche
Stadt
Freiburg im Breisgau
Ticket ab 22,70 €

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